Zum Inhalt der Seite

Correa feiert drei Jahre Regierung

Quito. Offiziellen Schätzungen zufolge mehr als 150000 Menschen haben am Sonnabend in der Stadt Ambato den dritten Jahrestag des Amtsantritts von Ecuadors Präsident Rafael Correa gefeiert. Einem Bericht der staatlichen Presseagentur Andes zufolge unterstrich Correa in seiner Rede vor den Demonstranten, daß seine Regierung »für die Armen, für die Jugendlichen, für die indigenen Völker« arbeite. Der Veränderungsprozeß sei unumkehrbar. »Wir sind Revolutionäre und bereit, unser Leben für die Veränderung dieses Landes einzusetzen«, unterstrich Correa und erinnerte daran, daß die Regierung 12000 Lehrerstellen geschaffen habe. »Die öffentlichen Schulen werden besser sein als die privaten«, versprach er. Außerdem seien in den vergangenen drei Jahren 180000 neue Wohnungen übergeben worden. (PL/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2010, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!