Zum Inhalt der Seite

Indien: Blockaden gegen Unionsstaat

Neu-Delhi. Die Unruhen wegen der Gründung eines weiteren Unionsstaates in Indien dauern an. Fast 400 Studenten blockierten am Wochenende eine Autobahn, Läden, Unternehmen und Schulen in mehreren Großstädten. Mehrere hundert Menschen, darunter viele Studenten, gingen in den Hungerstreik, um gegen die Auflösung des Unionsstaates Andhra Pradesh zu protestieren.

Die Regierung in Neu-Delhi hatte am Mittwoch beschlossen, die im Norden von Andhra Pradesh gelegene Region Telangana zum 29. Unionsstaat zu machen. Sie beugte sich damit unter anderem den Forderungen des Politikers K. Chandrasekhara Rao, der für die Aufwertung von Telangana in den Hungerstreik getreten war. Aus Protest gegen die Entscheidung der Regierung erklärten mehr als 130 Abgeordnete des Parlaments ihren Austritt aus der Kongreßpartei.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!