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Ganz hinten: Frauen auf dem Land

Nürnberg. Auf dem Land werden Frauen beim Lohn besonders stark benachteiligt. Bei gleicher Qualifikation und Berufserfahrung erhalten Frauen dort 25 Prozent weniger Lohn als ihre Kollegen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. In Großstädten betrage der Unterschied dagegen »nur« 15 Prozent. Die Forscher nannten zwei möglichen Erklärungen für den Lohnunterschied. So könne das größere Jobangebot in der Großstadt die Frauen vor Lohndiskriminierung durch die Arbeitgeber schützen. Zudem sei es denkbar, daß Männer auf dem Land eher bereit seien, für einen besser bezahlen Job weite Strecken zu pendeln. Für die Untersuchung wurden die Löhne von gering- und mittelqualifizierten Personen untersucht. Die Auswertung stützt sich auf Daten aus dem Jahr 2004.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2009, Seite 15, Feminismus

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