Zum Inhalt der Seite

Jim Carroll gestorben

Der Dichter und Punkmusiker Jim Carroll ist tot. Er starb am Freitag in New York im Alter von 60 Jahren, wie seine Exfrau Rosemary der New York Times vom Sonntag sagte. Carroll, der in den 70er jahren unter anderem für Andy Warhol arbeitete, erlangte Berühmtheit durch seine 1978 veröffentlichten »Basketball Diaries«, in denen er seine Jugend als talentierter Basketballer an einer Privatschule in Manhattan beschrieben hatte, der rasch heroinabhängig wird und seine Sucht auf dem Straßenstrich finanziert. Das Buch wurde 1995 mit DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt. Die Musikerin Patti Smith würdigte Carroll als einen der besten Poeten seiner Generation. Patti Smith stand auch mit Carroll auf der Bühne, das LP-Debüt seiner Jim-Caroll-Band, »Catholic Boy« von 1980, gilt als Punk-Klassiker, sein Lied »People Who Died« schaffte es in den Soundtrack von Steven Spielbergs »E.T.«. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!