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Kritik an Empfang für Lockerbie-Attentäter

Tripolis/London. Nach internationaler Kritik an dem Empfang für den begnadigten Lockerbie-Attentäter in Libyen scheint die dortige Regierung um Schadensbegrenzung bemüht. Öffentliche Auftritte fanden am Freitag nicht statt, und der Aufenthaltsort von Abdel Basset Al-Megrahi blieb unbekannt. Großbritannien und die USA drohten Libyen derweil mit Konsequenzen, sollte der ehemalige Geheimagent »zum Helden stilisiert« werden. Al-Megrahi wurde am Donnerstag vom schottischen Justizminister Kenny MacAskill aus humanitären Gründen begnadigt, da er an Krebs im Endstadium leidet. Bei seiner Rückkehr nach Tripolis wurde er von Hunderten Menschen begrüßt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2009, Seite 2, Ausland

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