Zum Inhalt der Seite

Polizeistation in Peru angegriffen

Lima. Bei einem nächtlichen Angriff auf eine Polizeistation sind im Süden Perus fünf Menschen getötet worden. Etwa 50 mit Sprengstoff und Schußwaffen bewaffnete Personen hatten das Gebäude in San José de Secce, Provinz Ayacucho, attackiert. Die Angreifer seien Anhänger der Rebellenorganisation Leuchtender Pfad, behaupteten die Behörden. Die Regierung Alan García führt momentan eine Militäroperation in Ayacucho gegen Aufständische, die dort vermutet werden, durch. Seit der Festnahme zahlreicher Führer der maoistischen Guerilla Anfang der 90er Jahre waren kaum noch Aktivitäten des »Sendero Luminoso« bekannt geworden.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!