Zum Inhalt der Seite

Strandlektüre

Heute erscheint in den USA das neue Buch von Thomas Pynchon. Es heißt »Inherent Vice« und soll sehr verständlich sein, sogar das Zeug zum Sommerhit auf dem Buchmarkt haben. Der 72jährige Pynchon erzählt eine Kriminalgeschichte, die im idealisierten Hippie-Kalifornien um 1970 spielt. An der Bürotür des Privatdetektivs Doc Sportello steht »LSD-Investigations« – für »Location, Surveillance, Detection« (Aufspüren, Überwachen, Ermitteln). Am Anfang des Falls, den er zu lösen versucht, steht das Verschwinden des Immobilien-Tycoons Mickey Wolfmann (»technisch gesehen ein Jude, will aber Nazi sein«). Am Ende laufen die Beach Boys im Autoradio (»God Only Knows«). Wann das Buch bei Rowohlt auf Deutsch erscheint, steht noch nicht fest. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!