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Luanda in Angola ist die teuerste Stadt der Welt. Das geht aus einer Lebenshaltungskosten-Studie für 370 Standorte weltweit hervor. Die Positionen zwei bis fünf belegen Tokio, Nagoya, Yokohama und Kobe. In der Studie vor einem Jahr war noch keine japanische Stadt in der Top 10. Am billigsten leben Expatriates in Maseru, Lesotho. Teuerste Stadt Europas ist Kopenhagen. Moskau ist im Gesamt-Ranking dagegen von Position fünf auf 23 gefallen. Deutsche Städte sind ebenfalls günstiger geworden. Seit Veröffentlichung der Lebenshaltungskosten-Studie vor einem Jahr sind fast alle deutschen Städte für Expatriates günstiger geworden: Am teuersten leben ausländische Geschäftsleute in Berlin (21.), gefolgt von München (33.), Düsseldorf (40.), Stuttgart (45.), Frankfurt (51.) und Hamburg (53.).

Besonders gefallen sind hierzulande die Preise für Flachbildschirme. Allerdings müssen Liebhaber der italienischen Küche inzwischen tiefer in die Taschen greifen: Pasta ist 15,5 Prozent und Käse 7,4 Prozent teurer. Dafür ist das Feierabendbier in der Kneipe im Vergleich zu März 2008 um 2,1 Prozent billiger geworden - ein gutes Abendessen im Restaurant um 1,2 Prozent.
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(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2009, Seite 12, Feuilleton

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