-
16.06.2009
- → Kapital & Arbeit
Greenpeace: Gifte in Importkirschen
Hamburg. Derzeit angebotene Kirschen aus Spanien und Frankreich
weisen laut Greenpeace häufig bedenklich hohe
Rückstände von Pestiziden auf. Erdbeeren aus Deutschland
und Spanien hingegen seien kaum mit unerwünschten
Agrarchemikalien belastet, teilte ein Greenpeace-Sprecher am Montag
in Hamburg mit. Mitarbeiter der Umweltorganisation hatten Ende Mai
bei den sechs führenden Supermarkt-Ketten bundesweit Kirschen
und Erdbeeren eingekauft und in einem Speziallabor auf 400
Pestizid-Rückstände getestet. In fünf der zwölf
Kirschproben aus konventionellem Anbau in Spaniena und Frankreich
waren demzufolge derart hohe Pestizidmengen, daß Greenpeace
sie als »nicht empfehlenswert« beurteilte. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit