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Greenpeace: Gifte in Importkirschen

Hamburg. Derzeit angebotene Kirschen aus Spanien und Frankreich weisen laut Greenpeace häufig bedenklich hohe Rückstände von Pestiziden auf. Erdbeeren aus Deutschland und Spanien hingegen seien kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet, teilte ein Greenpeace-Sprecher am Montag in Hamburg mit. Mitarbeiter der Umweltorganisation hatten Ende Mai bei den sechs führenden Supermarkt-Ketten bundesweit Kirschen und Erdbeeren eingekauft und in einem Speziallabor auf 400 Pestizid-Rückstände getestet. In fünf der zwölf Kirschproben aus konventionellem Anbau in Spaniena und Frankreich waren demzufolge derart hohe Pestizidmengen, daß Greenpeace sie als »nicht empfehlenswert« beurteilte. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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