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Lobbyisten verwässern Kita-Ernährungsrichtlinie

Hamburg. Nach Informationen des Spiegel hat der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft nach Interventionen beim zuständigen Verbraucherschutzministerium eine Aufweichung der neuen Qualitätsstandards für Essen in Kindertagesstätten erreicht. Aus einem internen Rundschreiben des Verbandes gehe hervor, daß z.B das im ersten Entwurf vorgesehene Verbot von Schmelzkäse, Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromastoffen und Süßstoffen rückgängig gemacht werden konnte, schreibt das Magazin in seiner Onlineausgabe. Der Chef der Verbraucherorganistion Foodwatch, Thilo Bode, wird mit den Worten zitiert, »Ministerin Aigner schützt die Profitinteressen der Nahrungsmittelindustrie auf Kosten der Kleinsten«.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2009, Seite 2, Inland

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