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Regierung beugt sich Waffenlobby

München. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (bdk) kritisiert das politische Gezerre um ein verschärftes Waffengesetz. Die Politik habe sich dem Druck der Waffenlobby gebeugt, sagte bdk-Chef Klaus Jansen dem Magazin Focus laut Vorabbericht. Der Gesetzentwurf der Regierungskoalition beinhalte lauter unsinnige Pläne, etwa die Forderung nach einem zentralen Waffenregister. Dabei seien die bisherigen Amokläufe gerade mit legalen Waffen begangen worden.Jansen kritisierte, die Politik argumentiere an den objektiven Sicherheitsbedürfnissen der Menschen vorbei und beschäftige sich statt dessem vor allem mit Piraten, dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan und Terrorismusbekämpfung. In Deutschland habe es jedoch schon rund 30 Tote durch Amokläufe gegeben, aber noch keinen durch das Terrornetzwerk Al-Qaida. Jansen forderte, Waffen und Munition müssten sofort getrennt werden. Außerdem gebe es kein Recht auf Waffenbesitz oder Waffensport.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2009, Seite 5, Inland

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