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23.04.2009
- → Inland
Prozeßbeginn im Fall »Sauerland«
Düsseldorf. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat am
Mittwoch vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht der
Prozeß gegen vier mutmaßliche Islamisten der
sogenannten Sauerland-Zelle begonnen. Die Anklage wirft den
Männern vor, sie habe US-Bürger mit Autobomben-Attentaten
»vernichten« wollen. Bundesanwalt Volker Brinkmann
sagte im Hochsicherheitstrakt des Gerichts, die vier Männer im
Alter zwischen 23 und 30 Jahren hätten mindestens drei
Attentate geplant, die das Ausmaß der Terroranschläge
vom 11. September 2001 in den USA erreichen sollten.
Die Verteidigung übte zum Auftakt grundlegende Kritik an dem Verfahren. Der gesamte Prozeß kranke an einer Vermischung von Geheimdienst-, Verfassungsschutz- und Polizeiinformationen. Die Anwälte gehen davon aus, daß die Islamische Dschihad-Union, auf deren Geheiß die Angeklagten ihre Anschläge vorbereitet haben sollen, überhaupt nicht existiert.
(AFP/jW)
Die Verteidigung übte zum Auftakt grundlegende Kritik an dem Verfahren. Der gesamte Prozeß kranke an einer Vermischung von Geheimdienst-, Verfassungsschutz- und Polizeiinformationen. Die Anwälte gehen davon aus, daß die Islamische Dschihad-Union, auf deren Geheiß die Angeklagten ihre Anschläge vorbereitet haben sollen, überhaupt nicht existiert.
(AFP/jW)
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