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Neonazis griffen Polizisten an

Lüneburg. Rund 2000 Menschen sind am Samstag in Lüneburg aus Protest gegen einen Neonaziaufmarsch in der Stadt auf die Straße gegangen. Zu der Demonstration hatte ein Bündnis für Demokratie unter dem Motto »Lüneburg ist bunt – Gegen Rechtsextremismus und Rassismus« aufgerufen. Ein im Anschluß geplanter Aufzug von Neonazis wurde von der Polizei kurzfristig verboten. Gegendemonstranten hatten die genehmigte Route blockiert. Da die Veranstalter eine von der Polizei angebotene Ausweichstrecke ablehnten, wurde der Aufmarsch untersagt. Gegen 167 Blockierer wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet, wie die Polizei am Abend mitteilte. Einige Teilnehmer der rechten Veranstaltung hätten auf die Verbotsverfügung mit Übergriffen auf die eingesetzten Beamten reagiert, sagte ein Polizeisprecher. Es gab mehrere Strafanzeigen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2009, Seite 5, Inland

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