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11.04.2009
- → Aktion
Gesucht: Bilder, die bewegen
Blende 2009: Der jW-Fotowettbewerb startet ins neue Jahr
Von Verlag und Redaktion
Foto: Rüdiger Hecht
Sechs Monate und sechs Tage sind es vom Sonnabend, dem 11. April,
bis zum 17. Oktober. Das ist der Tag des Einsendeschlusses für
»Blende 2009«, den jW-Fotowettbewerb für
Leserinnen und Leser, der hiermit feierlich eröffnet ist. Es
sei gleich mitgeteilt: Erfahrungsgemäß ist ein halbes
Jahr für diese Konkurrenz wenig, bitter wenig. Der Termin
erweckt den Eindruck, mit dem Fotografieren, Auswählen und
Einschicken habe es ja Zeit, für jede der drei
Tätigkeiten im Durchschnitt zwei Monate. Aber der Eindruck
täuscht (welche Fotografin, welcher Fotograf könnte nicht
bezeugen, daß Bild und die eigene Vorstellung darüber,
was auf ihm zu sehen sein soll, öfter weit voneinander
abweichen?), und der Termin kann nicht per Löschtaste
beseitigt werden. Er kam für viele potentielle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer in vergangenen Jahren so plötzlich, daß
sie auf den nächsten Wettbewerb vertröstet werden
mußten. Da wurde fleißig abgelichtet, die Auswahl aber
auf »nach dem Sommer« verschoben (was bis zum
nächsten Sommer reichen kann), und schließlich fehlten
kurz vor Toresschluß Umschlag und Briefmarke. So
heimtückisch ist die Zeit, weil sie seit altersher nach und
nach und schließlich sehr plötzlich kommt. Das ist
– so begreifen wir jedes Jahr neu – für
begeisterte Fotografen ein Problem, denn auf Bildern geht es ruhig
zu: Nebeneinander, übereinander, diagonal und was die
Geometrie sonst so bereithält, aber nicht
hintereinander.
Daß letzteres einfach nicht aufhört voranzutreiben, hat – wie das obige Bild zeigt – schon öfter Geschichte gemacht, siehe DDR. Manchmal ist auf einmal Schluß, und nicht wenige tun so, als hätte es vor dem jeweiligen Ende keine Geschichte, keine Entwicklung und auch sonst nichts gegeben. Wer Kommen und Gehen auf Fotos festhalten will, muß rechtzeitig anfangen.
Also schlagen wir 2009 gleich am Anfang des Fotowettbewerbs Alarm: Wer mit seinen Bildern was bewegen will, muß sich rechtzeitig bewegen. Ab 17. Oktober geht nichts mehr, nada, null, Zero. Und bis dahin sind es durch die unerläßliche Lektüre dieser Seite jetzt schon fünf Minuten weniger.
Daß letzteres einfach nicht aufhört voranzutreiben, hat – wie das obige Bild zeigt – schon öfter Geschichte gemacht, siehe DDR. Manchmal ist auf einmal Schluß, und nicht wenige tun so, als hätte es vor dem jeweiligen Ende keine Geschichte, keine Entwicklung und auch sonst nichts gegeben. Wer Kommen und Gehen auf Fotos festhalten will, muß rechtzeitig anfangen.
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Also schlagen wir 2009 gleich am Anfang des Fotowettbewerbs Alarm: Wer mit seinen Bildern was bewegen will, muß sich rechtzeitig bewegen. Ab 17. Oktober geht nichts mehr, nada, null, Zero. Und bis dahin sind es durch die unerläßliche Lektüre dieser Seite jetzt schon fünf Minuten weniger.
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