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Kölner Klüngel: Neue Enthüllungen

Hamburg/Köln. Bereits ein halbes Jahr vor dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März soll es »erhebliche Auseinandersetzungen« zwischen den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) und Baufirmen über Probleme mit dem Grundwasser beim U-Bahn-Bau gegeben haben. Das geht nach einem Spiegel-Bericht aus Akten der KVB hervor. Die Firmen erklärten demnach im September 2008, aufgrund massiver Wassereinbrüche hielten sie es »für nicht vertretbar, die Tunnelröhre West zu öffnen«.

Unterdessen erklärte der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur bei den Kommunalwahlen im August. Damit ziehe er die politischen Konsequenzen aus dem Archiv­einsturz mit zwei Toten, erklärte er am Sonntag in Köln.

(ddp/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2009, Seite 4, Inland

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