Zum Inhalt der Seite

Opel-Betriebsrat droht mit Streik

Essen. Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel hat von der Bundesregierung erneut Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer gefordert. Einenkel sagte am Samstag auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen Linkspartei in Essen, die für Opel notwendigen 2,6 Milliarden Euro Staatshilfen seien im Vergleich zu den Milliardenpaketen für Banken wenig Geld. In Deutschland würden 100000 Arbeitsplätze wegfallen, falls Opel untergehe. Einenkel drohte Massenproteste an, falls eines der deutschen Werke geschlossen wird.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage