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GEW warnt vor Lehrermangel

Frankfurt/Stralsund. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt – anläßlich der am heutigen Freitag endenden Tagung der Kultusminister (KMK) in Stralsund – vor einem verschärften Lehrermangel. Die Bundesländer hätten bis zum Jahr 2007 rund 17 000 Lehrer weniger eingestellt, als von der KMK vier Jahre zuvor für notwendig befunden, kritisierte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt am Main. »Das hausgemachte Problem des Lehrermangels läßt sich nicht lösen, indem die reichen Bundesländer mit Hilfe teurer Werbekampagnen den ärmeren die Lehrkräfte wegkaufen«, mahnte Thöne. Er sprach sich hingegen für attraktivere Arbeitsbedingungen für Lehrer aus, unter anderem für eine deutlich bessere Bezahlung. Die Bundesländer hätten jedoch in den vergangenen Jahren die Einstiegsgehälter für Junglehrer um bis zu 27 Prozent gesenkt.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2009, Seite 4, Inland

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