Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Gegründet 1947 Mittwoch, 21. April 2021, Nr. 92
Die junge Welt wird von 2503 GenossInnen herausgegeben
Jetzt drei Wochen gratis lesen. Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Aus: Ausgabe vom 06.03.2009, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

Kopf hin

Düsseldorf. Der FC Bayern München hat sein DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwoch in Düsseldorf 2:4 gegen Bayer Leverkusen verloren. »Klinsmann raus« sang der Münchner Anhang danach vor den Stadiontoren. »Man muß nicht jedem, der rumschreit, gleich nachgehen«, kommentierte Uli Hoeneß diese Gesänge. Klinsmann erklärte: »Natürlich halte ich den Kopf hin.« Das zweite Viertelfinale gewann Werder Bremen 5:2 gegen den VfL Wolfsburg, das dritte der HSV 2:1 gegen Wehen. (sid/jW)

Ball drin

Manchester. Exakt 1400 Spielminuten konnte der Torhüter von Manchester United, Edwin van der Sar, seinen Kasten sauber halten. Am Mittwoch überwand ihn ein gewisser Peter Lövenkrands. Der einst von Schalke 04 aussortierte Stürmer traf für Newcastle United, das 1:2 verlor. Zum Weltrekord des Brasilianers Matos Filho Mazaropi (1816 Minuten) fehlten van der Sar 416 Minuten. (sid/jW)

Fast gefummelt

Itumbiara. Ronaldo hat 385 Tage nach seinem Patellasehnenriß im linken Knie, den er noch im Trikot des AC Mailand erlitt, das erste Mal wieder auf dem Platz gestanden – für den SC Corinthians aus Sao Paulo. Er absolvierte 27 Spielminuten mit wenigen Ballkontakten, hat sich nach Angaben seines Trainers aber »gut bewegt und sogar schon zu einigen Dribblings angesetzt«. Nach dem Schlußpfiff wurde Ronaldo ein Mikrofon ins Auge gestoßen. Er krümmte sich vor Schmerzen und verschwand wortlos in die Kabine. (sid/jW)

Doktor Psycho

Berlin. Mitglieder des Sport­ausschusses des Deutschen Bundestages haben sich am Mittwoch mit den Amateurfußballern solidarisiert, die gegen noch mehr Sonntagsspiele kämpfen. In einer hochemotionalen Sitzung übten sie massive Kritik an den Plänen des DFB. Dessen Generalsekretär Wolfgang Niersbach nennt die Sitzung in Springers Welt (Freitagausgabe) »eine große Enttäuschung«. Niersbach vermutet ein »eher psychologisches« Problem der Amateurvereine, die um ihre Zuschauer fürchten. »Von den etwa 80 000 Spielen, die jedes Wochenende in Deutschland stattfinden, liegt die Hälfte ohnehin auf dem Samstag.« (sid/jW)

Mehr aus: Sport