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16.02.2009
- → Feuilleton
Ohne Absicht
Keiner verkauft zur Zeit mehr Bücher als Stephenie Meyer. Am
Samstag kam der vierte Teil ihrer »Bis(s)«-Serie
über die Liebe eines Teenagers zu einem Vampir in die
deutschen Buchläden. Daß man die Bücher
erzreaktionär und antifeministisch nennen kann, wird oft damit
erklärt, daß Meyer eine Mormonin ist. Nun hat die
35jährige aber der Welt am Sonntag versichert,
»daß meine Geschichten keine Botschaften
transportieren. Ich schreibe allein in der Absicht zu
unterhalten«. (ddp/jW)
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