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Bulgarien will neues Gasabkommen

Sofia. Bulgarien will im Gashandel mit Rußland einen Teil der Zwischenhändler ausschalten. Der bulgarische Außenminister Ivailo Kalfin erklärte am Mittwoch, sein Land wolle ein neues Abkommen mit dem russischen Gasmonopolisten Gasprom schließen. Dabei solle auf zwei von drei Zwischenhändlern verzichtet werden, um die Kosten zu senken. Außerdem wolle man Entschädigung für die Lieferunterbrechungen während des Gasstreits zwischen Rußland und der Ukraine Anfang Januar fordern. Bulgarien war von dem Streit und dem Lieferstopp besonders schwer betroffen, weil es sein Gas fast ausschließlich aus Rußland bezieht. Das Land gibt seine direkten Verluste mit 15,4 Millionen Euro an.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2009, Seite 2, Ausland

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