Die Angst vor Filmpiraten könnte bei der Berlinale kaum größer sein. Das fängt bei der Zustellung der Filme an, die für den Wettbewerb gesichtet werden: »Da kann es schon vorkommen, daß jemand von der Produktion die Kopie persönlich an Handschellen anliefert und dann vor dem Kino wartet, um sie dann gleich nach der Sichtung wieder mitzunehmen«, sagt Berlinale-Chef Dieter Kosslick. Er hat Verständnis dafür. Gerade bei Weltpremieren sei das Risiko hoch, daß die Filme illegal kopiert noch vor dem offiziellen Kinostart im Internet landen. Und Filmpiraterie ist durch die übliche Filmpositiv-Versicherung nicht gedeckt, da sich der durch Raubkopien entstehende Schaden nicht beziffern läßt. (ddp/jW)
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