Zum Inhalt der Seite

Goethestreik

Am Donnerstag gab es Warnstreiks der GEW an verschiedenen Goethe-Instituten in Deutschland. Der Institutsvorstand will sich die Übernahme der Tariferhöhung aus dem öffentlichen Dienst mit einer deutlichen Anhebung der Arbeitsleistung an den Goethe-Instituten in Deutschland bezahlen lassen. Lehrkräfte sollen künftig zwei Wochenstunden mehr Unterricht erteilen und auf neun freie Tage, die als Ausgleich für Mehrbelastung gewährt werden, verzichten. »Das Goethe-Institut setzt damit seinen Status als Rolls-Royce unter den Spachkursanbietern aufs Spiel«, begründete Ilse Schaad, Tarifexpertin der GEW, die Warnstreiks. »Offensichtlich hat es sich in den Vorstandsetagen des Goethe-Instituts noch nicht herumgesprochen, daß Lehrertätigkeit kein Halbtagsjob ist«.

(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2008, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen