-
09.12.2008
- → Feuilleton
Grotesk und lakonisch
Der Schriftsteller Tilman Rammstedt erhält heute in Oelde den mit 12 800 Euro dotierten Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) für seine »Nähe zum Grotesken und Lakonischen«, wie die Jury erklärte. Rammstedt ist preismäßig gut unterwegs: 2001 gewnn er den Nachwuchswettbewerb Open Mike. Vor zwei Jahren erhielt er den Förderpreis für grotesken literarischen Humor der Stadt Kassel, im Jahr darauf den Förderpreis des Landes NRW und in diesem Jahr den Ingeborg-Bachmann-Preis sowie den Publikumspreis beim Klagenfurter Lese-Wettbewerb.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton