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Infineon tiefer in den roten Zahlen

München. Auf 3,12 Milliarden Euro summieren sich die Verluste beim Chiphersteller Infineon im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008. Dies sei vor allem auf die Entwicklung bei der zum Verkauf stehenden Tochter Qimonda zurückzuführen, betonte Infineon-Chef Peter Bauer am Mittwoch in Neubiberg bei München bei der Vorlage der Bilanz für das am 30. September beendete Geschäftsjahr. Von der Tochtergesellschaft droht Infineon offenbar auch in Zukunft Unheil: Für den Fall, daß Qimonda seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, könnte Infineon »bestimmten erheblichen Verbindlichkeiten« ausgesetzt sein, warnte der Chiphersteller.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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