Zum Inhalt der Seite

Infineon tiefer in den roten Zahlen

München. Auf 3,12 Milliarden Euro summieren sich die Verluste beim Chiphersteller Infineon im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008. Dies sei vor allem auf die Entwicklung bei der zum Verkauf stehenden Tochter Qimonda zurückzuführen, betonte Infineon-Chef Peter Bauer am Mittwoch in Neubiberg bei München bei der Vorlage der Bilanz für das am 30. September beendete Geschäftsjahr. Von der Tochtergesellschaft droht Infineon offenbar auch in Zukunft Unheil: Für den Fall, daß Qimonda seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, könnte Infineon »bestimmten erheblichen Verbindlichkeiten« ausgesetzt sein, warnte der Chiphersteller.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!