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Aus: Ausgabe vom 02.12.2008, Seite 6 / Ausland

Mehr als 30 Tote bei Anschlägen im Irak

Bagdad. Zwei Anschläge im Abstand von wenigen Minuten haben in Bagdad am Montag mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Etwa 45 weitere Personen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten. Ziel der Anschläge waren demnach Rekruten der Polizei. In Mosul im Norden des Landes riß ein Selbstmordattentäter mindestens 15 Menschen mit sich in den Tod. In Bagdad sei zuerst eine Autobombe nahe einer Polizeischule im überwiegend schiitischen Norden detoniert, hieß es. Danach habe sich ein Selbstmordattentäter, offenbar ein Jugendlicher, inmitten der zum Tatort geeilten Menge in die Luft gesprengt. Bei den Toten handelte es sich den Behörden zufolge um fünf Polizisten und elf Rekruten. Ziel des Selbstmordattentäters in Mosul war offenbar eine gemeinsame Patrouille amerikanischer und irakischer Soldaten im Westen der Stadt, wie aus Polizeikreisen verlautete. Die US-Streitkräfte gab die Zahl der Todesopfer zunächst mit mindestens neun an.(AP/jW)
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