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Berlin verzichtet auf Sanktionen

Berlin. Die Bundesregierung will dem Kosovo wegen der Festnahme der drei BND-Mitarbeiter zunächst keine Mittel streichen. Die Bundesregierung überlege nicht, dem Land »als Retourkutsche« für die Festnahmen Unterstützungsleistungen zu kürzen, sagte Vizeregierungssprecher Thomas Steg am Montag vor Journalisten in Berlin. Allerdings werde eine derartige Unterstützung nach einer gewissen Zeit immer überprüft.

Steg sprach von einer »rechtswidrigen Festnahme« der drei BND-Mitarbeiter, deren Freilassung »überfällig« gewesen sei. Die drei Agenten waren am Freitag abend aus der Haft freigelassen worden. Deutschland ist das zweitgrößte Geberland für das Kosovo nach den USA. Berlin hatte für die Jahre 2009 und 2010 insgesamt 100 Millionen Euro zugesagt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2008, Seite 5, Inland

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