Zum Inhalt der Seite

Infoveranstaltung zu Mumia Abu-Jamal

Berlin. »Mumia Abu-Jamal und der Kampf gegen die Todesstrafe in den USA« ist der Titel einer Veranstaltung am Montag, dem 3. November, in der Berliner Humboldt-Universität. Für den Journalisten aus Philadelphia, der 1982 wegen angeblichen Polizistenmordes zum Tode verurteilt wurde, geht es in der gegenwärtigen Phase vor dem höchsten US-Gericht, dem Supreme Court, endgültig um Leben oder Tod.

Am kommenden Montag wird sein Hauptverteidiger Robert R. Bryan aus San Francisco über die aktuelle Situation informieren und darüber sprechen, was Rechtsanwälte, Juristen und Menschenrechtler tun können, um Abu-Jamal zu retten. Es sprechen außerdem Barbara Lochbihler, Generalsekretärin von Amnesty international Deutschland, Rechtsanwalt Volker Ratzmann, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis 90/Die Grünen und Prozeßbeobachter im Verfahren gegen Abu-Jamal, und der Schauspieler Rolf Becker. (jW)

3. November, 19 Uhr, Raum 3038, Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, Hauptgebäude, 2. Obergeschoß, Berlin

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2008, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!