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25.09.2008
- → Natur & Wissenschaft
Total psycho
Wie magisch ist die Psychologie? Therapeuten können angeblich Eßstörungen lindern, indem sie die Blicke der Patientinnen umlenken. Wie das Magazin GEO schreibt, erforschen Psychologen an der Universität Freiburg das Blickverhalten von Frauen, die an Magersucht und Bulimie leiden. Dabei fand das Team um Brunna Taschen-Caffier einen Trend bestätigt, demnach Eßgestörte ihre Blicke vorrangig auf die eigenen körperlichen Problemzonen richten. Bei anderen Frauen achten sie eher auf die wohlgeformten Partien – und verstärken damit ihr Gefühl, unzulänglich gebaut zu sein. Das ist ja ganz was neues! Ähnlich sensationell ist folgender Befund: »Gesunde« Frauen hätten eine wesentlich positivere Einstellung zu ihrem Körper und betrachten relativ häufig die ansehnlichen Teile ihrer Figur. Doch ein »gesunder Blick« kann gelernt und die »zwanghafte Tendenz zum allzu selbstkritischen Urteil« abgebaut werden.
(ots/jW)
(ots/jW)
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