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Mit Krippenausbau gegen Kinderarmut?

Köln. Das dem Unternehmerlager nahestehende Institut der deutschen Wirtschaft (IW) empfiehlt dem Staat, den Ausbau der Kindertagesstätten voranzutreiben. In einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung kommen Wissenschaftler der Einrichtung zu dem Ergebnis, daß in Ländern mit vielen Kitaplätzen für unter Dreijährige nur sieben Prozent der Kinder arm sind. Dagegen seien es knapp 13 Prozent in der BRD und anderen Staaten, in denen öffentliche Kinderbetreuung ein knappes Gut sei. Der Studie zufolge waren in Ländern mit einem umfangreichen Angebot zuletzt 63 Prozent der Mütter von Kleinkindern erwerbstätig. In Staaten mit weniger Plätzen waren es 42, hierzulande sogar nur 36 Prozent. Das Institut plädierte auch für die Subventionierung privater Anbieter von Betreuungsleistungen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2008, Seite 2, Inland

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