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Postchef verteidigt Jobabbau in USA

Frankfurt/Main. Im Streit um die Zukunft des verlustreichen US-Expreßgeschäftes der Deutschen Post hat Konzernchef Frank Appel den Sanierungsplan seines Unternehmens verteidigt. Es gebe »keine echte Alternative« zum geplanten Stellenabbau bei der Post-Tochter DHL in den USA, sagte Appel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Dienstag. Die Post hatte kürzlich angekündigt, im Lufttransport mit der US-Konkurrenz von United Parcel Service (UPS) zusammenarbeiten zu wollen. Dadurch droht der Verlust von rund 8000 Arbeitsplätzen am DHL-Luftdrehkreuz Wilmington/Ohio. Die Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) hatte Ende Juli Klage gegen die DHL eingereicht. Sie wirft dem Multi Vertragsbruch und arglistige Täuschung vor.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2008, Seite 5, Inland

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