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Durchsuchungen bei Exlandesbankern

Wiesbaden. Wegen des Verdachts der Untreue haben Ermittler am Dienstag Räume von fünf ehemaligen Vorständen der SachsenLB durchsucht. Wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden mitteilte, fanden Razzien in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nord­rhein-Westfalen, Hessen, Berlin und auch in Dublin statt.

Insgesamt wurden 28 Objekte, darunter Büros und Wohnungen der Beschuldigten, durchsucht. Gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der SachsenLB werde wegen des Verdachts der Untreue und unrichtiger Darstellung in den Jahresabschlüssen ermittelt. Eine irische Tochtergesellschaft der Bank hatte sich auf dem US-Immobilienmarkt verspekuliert und das Institut 2007 in schwere Turbulenzen gestürzt. Die Landesbank Baden-Württemberg hatte die SachsenLB – ohne die Risiken – später übernommen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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