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Bayrische Geisel vermutlich tot

Hamburg/Berlin. Der vor gut sechs Monaten in Afghanistan verschleppte Tischler Harald K. aus Bayern ist Medienberichten zufolge tot. Laut Spiegel Online bestätigten afghanische Behörden den Tod der Geisel. »Wir wissen, daß er tot ist, haben aber seine Leiche noch nicht gefunden«, zitiert das Magazin den Chef des Außenamtsbüros von Herat, Homayon Kamgar. Ein letztes unbestätigtes Lebenszeichen hatten die deutschen Behörden dem Bericht zufolge Anfang Februar 2008 über Mittelsleute erhalten. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes lehnte am Mittwoch jeglichen Kommentar zu dem Bericht ab.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2008, Seite 2, Ausland

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