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GDL fordert Jobsicherung

Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat den Bahn-Konzern schriftlich aufgefordert, mit ihr in Tarifverhandlungen über den Beschäftigungssicherungstarifvertrag einzutreten. Obwohl der geltende Vertrag noch eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010 hat, will die GDL vor dem Hintergrund der geplanten Kapitalprivatisierung der DB frühzeitig »über die Sicherung der Arbeitsplätze im Unternehmen verhandeln«, heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung. »Die GDL befürchtet, daß bei einer Beteiligung privater Investoren – egal zu welchem Anteil – und dem damit einhergehenden Renditedruck Strecken im Personenfern- und Güterverkehr stillgelegt werden«, heißt es weiter. »Vor diesem Hintergrund lehnt die GDL eine Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn ab.«

(jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2008, Seite 4, Inland

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