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Gewinn halbiert bei Dresdner Bank

Frankfurt/Main. Die Immobilienkrise schlägt auch bei der Dresdner Bank auf den Gewinn. Die Allianz-Tochter mußte den Wert ihrer Investitionen in US-Hypothekenkredite um 1,275 Milliarden Euro nach unten berichtigen. Die Bank wies dadurch bei der Vorlage ihrer Bilanz am Montag in Frankfurt am Main für 2007 einen Jahresüberschuß von nur noch 410 Millionen Euro aus, 52,9 Prozent weniger als im Jahr 2006. Noch im Sommer 2007 hatte sich die Dresdner Bank auf Rekordkurs gesehen. Dann kamen hohe Abschreibungen im dritten und vierten Quartal. »Die Finanzmarktkrise hat in unserer Bilanz deutliche Spuren hinterlassen«, sagte Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter. Die Allianz hat bereits Konsequenzen aus den Verlusten in der Investmentsparte ihrer Bank-Tochter angekündigt. Man werde sich aus dem Geschäft mit riskanten Kreditkonstrukten zurückziehen und 450 Stellen streichen, sagte Allianz-Vorstandsvorsitzender Michael Diekmann vergangene Woche bei der Vorlage seiner Bilanzzahlen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2008, Seite 1, Inland

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