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Leserbriefe

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Leserbrief zum Artikel Beschwerde von Heckler & Koch erfolgreich vom 10.10.2020:

Vermutungen

Schön, der Waffenhersteller C. G. Haenel bekommt vorerst den Auftrag der Bundeswehr nicht, weil es mögliche Patentrechtsverletzungen zum Nachteil der Firma Heckler & Koch gegeben haben soll. Möglich ist auch, dass die Firma Heckler & Koch, die ihren Sitz im Wahlkreis von Volker Kauder hat, der immerhin jahrelang als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag amtiert hat, jetzt einen wichtigen Ansprechpartner verloren hat. Immerhin meldet Focus online: Der Waffenhersteller Heckler & Koch soll nach Recherchen des ARD-Politik-Magazins »Report Mainz« versucht haben, Bundestagsabgeordnete mit Geldspenden zu bestechen. Möglich ist also, dass auch Gelder über Volker Kauder an die Union geflossen ist. Möglich ist, dass man von einer gekauften Republik sprechen könnte. Möglich? So stand es auf dem Titelblatt einer früheren Ausgabe des Spiegels: »Die gekaufte Republik«. Das war während der Zeit der Flick-Affäre und ist Fakt. Außerdem ist den Ermordeten ziemlich egal, wer an ihrem Tod verdient. Auch das wäre möglich.
Wolfgang Seibt, Wettenberg
Veröffentlicht in der jungen Welt am 13.10.2020.