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Leserbrief zum Artikel Mobilität: Autokonzerne im Fadenkreuz vom 12.09.2019:

Erpressung mit Risiko

Inzwischen drängt sich einem der Eindruck auf, dass die Autoindustrie überhaupt kein ernsthaftes Interesse an einer zeitnahen Lösung der von ihr verursachten gravierenden Probleme hat, sondern vielmehr das ganze Thema solange wie nur irgend möglich hinauszuziehen beabsichtigt; denn solange ist jede Regierung erpressbar und wird unter dem ansteigenden ökologischen Druck der Öffentlichkeit in zunehmendem Maße bereit sein, immer mehr an Subventionen aus Steuermitteln fließen zu lassen. Frühestens wenn chinesische Innovationen und Expansionen massiv die westlichen Hersteller aus dem Markt drängen werden, wird wahrscheinlich erst ein Umsteuern bei diesen einsetzen. Doch dann könnte es längst zu spät und die letzte Ausfahrt bereits verpasst sein.
Reinhard Hopp
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