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Leserbrief zum Artikel Mobilität: Autokonzerne im Fadenkreuz vom 12.09.2019:

Missbrauch menschlicher Bedürfnisse

Natürlich ist Autofahren ein menschliches Bedürfnis. Aber es ist eben auch charakteristisch für den Kapitalismus, solche Bedürfnisse wie das Autofahren profitbringend auszunutzen. Und wer hätte das gedacht: Je größer das Auto und je mehr damit gefahren wird, desto höher sind die Profite. Insofern haben diejenigen, die davon profitieren, überhaupt gar kein Interesse daran, auf ihre Profite zu verzichten. Und es sind eine ganze Menge, die davon profitieren, auch der Staat gehört dazu. Und dem E-Auto gehört auch nur deswegen die Zukunft, weil es höhere Profite verspricht. Der Staat kommt dieser Profitgier entgegen, indem er diesbezügliche Forschung und Entwicklung subventioniert, anstatt in Richtung Sparsamkeit zu forschen. So ist ja auch aus dem Sechs-Liter-Auto (120 Gramm CO2 bis 2015 war das Ziel) nichts geworden. Was also soll das Gelaber von 95 Gramm CO2? Pkw, die so was schaffen, hätte man schon vor 30 Jahren bauen können, vielleicht sogar schon vor 40 Jahren. Ist es etwa das Bedürfnis Autofahren, was eine solche Entwicklung verhindert hat? Ganz sicher nicht!
Emil S., Erfurt
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