Schwarzer Kanal
Gegründet 1947 Montag, 18. November 2019, Nr. 268
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Hongkong: Flughafen lahmgelegt vom 13.08.2019:

Einmischung belegt

Bislang greift die VR China nicht aktiv in die Situation in Hongkong ein, sondern stärkt der legitimen und legalen Regierung politisch den Rücken. Sie lehnt konsequent jede Einmischung von seiten der Amerikaner und Briten ab. Dass diese Einmischung besteht, daran gibt es mittlerweile keine Zweifel mehr, denn Treffen und Beratungen zwischen Joshua Wong Chi-fung, dem Generalsekretär der demokratiefreundlichen Partei Demosisto, und Julie Eadeh, einer leitenden Mitarbeiterin der politischen Einheit des US-Generalkonsulats in Hongkong, sind belegt. Ebenso die politische Verbindung und Ausbildung von Wong durch Washington. Die amerikanische Flagge weht ja auch demonstrativ über den Köpfen der Gewalttäter. Wie weit wollen es diese Leute noch treiben? Es liegt nahe, dass ein aktives Eingreifen der VR China provoziert werden soll.
Laut Global Times müssten dazu folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens, es gibt in Hongkong eine große Säuberung der patriotischen Kräfte, die sie veranlasst, Hongkong zu verlassen und auf das Festland zu fliehen. Hongkong wird für die USA zum Brückenkopf, um China einzudämmen.
Zweitens: Humanitäre Katastrophen wie zum Beispiel große Vendettas zwischen verschiedenen Fraktionen, und die Stadt gerät in völlige Anarchie.
Drittens: Bewaffnete Randalierer kontrollieren die zentralen Institutionen von Hongkong. Ein solches Szenario wäre die konsequente Zuspitzung des Konfliktes zwischen den USA und der VR China. Dafür würden die USA gerne die Jugend Hongkongs opfern.
Josef Witte, Hefei/China
Veröffentlicht in der jungen Welt am 14.08.2019.