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Leserbriefe

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Leserbrief zum Artikel Chinas Wachstum abgebremst vom 19.10.2011:

Chinas differenzierte Lebenshaltungskosten

Auch bei mehr als "9 %" Wachstum (?) müssen wir die Auswirkungen der Teuerung und Inflation berücksichtigen, z. Z. offiziell ca. 6,1 %.

Die Lebensmittelpreise sind im Jahresvergleich um 13,4 % gestiegen, bei den Fleischpreisen mehr als 40 %.

Die offiziellen "Durchschnittseinkommen" liegen für das Jahr 2010 in der Stadt bei rund 178 Euro monatlich und in den ländlichen Regionen ('durchschnittlich') bei 55 Euro. Natürlich müssen wir hier auch die Kaufkraft berücksichtigen. Auch hier hat die große Bevölkerungsmehrheit ein geringeres Einkommen als der offizielle "Durchschnitt", auch wenn die letzten Jahrzehnte in der Einkommensentwicklung ein aufwärts anzeigten.

Bei der Teuerung macht es einen Unterschied, ob man (M + F) 15 % des Monatseinkommens oder 60 % für Nahrungsmittel ausgeben muss, so wie die Bevölkerungsmehrheit. Gleiches gilt für die Kosten der Unterkunft bzw. Wohnung, Schulbildung der Kinder, Gesundheitsversorgung (- die Basisgesundheitsversorgung durch den Staat ist hier noch unzureichend, vieles muss privat bezahlt werden; analog bei den Renten etc.).

Anmerkung: Geht es um China, so sollte die jw-Redaktion auch die Auswirkungen des Kapitalismus und Imperialismus auf die werktätige Bevölkerungsmehrheit in China berücksichtigen!, - oder?

Trotz alledem!
Reinhold Schramm