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21.06.2018: Züri brännt

Für viele galt des Ende der ’68er-Revolte als Niederlage. Dafür sprach etwa der Zerfall der Student_innenbewegung in die K-Gruppen und die Auseinandersetzungen des bewaffneten Kampfes. In vielen europäischen Ländern erfuhr die Bewegung dann in den 80′er Jahren einen neuen Aufbruch - in dieser Zeit drehten sich die Auseinandersetzungen oftmals um Hausbesetzungen und autonome Jugendzentren. In Zürich stand der Kampf um ein autonomes kulturelles Zentrum schon seit 1968 im Zentrum der Auseinandersetzungen. Anders als im Jahr 1968 waren nun neue Sub- und Jugendkulturen prägender Bestandteil der Bewegung. Der Fotograf Miklós Klaus Rózsa hat viele der damaligen Ereignisse dokumentiert. Als Fotograf geriet er damals selbst ins Visier der staatlichen Behörden. Im Vortrag wird er von einigen dieser Ereignisse berichten.

Im Rahmen der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem Bildungskollektiv BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Veranstaltet durch: Bildungskollktiv BiKo

20:00 Uhr

ACC-Galerie
Burgplatz1
99423 Weimar
Weitere Infos: biko.arranca.de