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04.04.2017: »Der Traum von Ps'chu«

Andreas Manz-Kozar und Doreen Kähler

Andreas Manz-Kozar und Doreen Kähler

Ein Ehe-Briefwechsel im Zweiten Weltkrieg von Alfred Kurella und Elfriede Cohn-Vossen

Gelesen von Andreas Manz-Kozár und Doreen Kähler

Einführung: Evelin Wittich (Erik-Neutsch-Stiftung)

»Wachträume sind überhaupt mein zweites Leben«, schreibt die noch junge deutsche Emigrantin Elfriede Cohn-Vossen sehnsüchtig an ihren Mann. Sie ist 1941 vor Beginn der Schlacht um Moskau mit zwei Kleinkindern weit ins sowjetische Hinterland evakuiert worden, sie hungert, bangt um den fernen Mann, dessen politische Arbeit nicht ohne persönliches Risiko ist. Sie braucht alle Energie, das schwer erkrankte Baby über Dyspepsie und Kinderlähmung hinweg zu retten. Vom täglichen Kampf um Essensration und warme Kleidung, um Feuerholz für das Zimmer, von ihrer Arbeit als Ärztin und der Stimmung unter der Bevölkerung erzählen offenherzige und bezaubernde Briefe (die man vorsichtshalber Boten mitgab, denn Deutsch war die Sprache des Feindes)...

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Erik-Neutsch-Stiftung

Eintritt: 5,00 €/ermäßigt:3,00 €
Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

Veranstaltet durch: Tageszeitung jW in Kooperation mit der Neutsch-Stiftung

19:00 Uhr

jW-Ladengalerie
Torstraße 6
10119 Berlin
Weitere Infos: www.jungewelt.de