Gegründet 1947 Mittwoch, 20. November 2019, Nr. 270
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Porträt: Denksportgerät des Tages: Wahlomat vom 04.05.2019:

Instrument des imperialistischen Staats

Zu jW vom 4.5.: »Denksportgerät des Tages: Wahlomat«
Danke für den Denksportartikel, aber Nico Popp hat nicht ganz recht mit seiner 39. These, die es am Wahlomat offensichtlich nicht gibt. Meines Wissens kandidiert die DKP. Wiederum schreibt er, was fehlt, sei eine ordentliche kommunistische Partei. Was will also die DKP dort im Parlament der EU-Monopole? Es mangelt an einer kraftvollen Kommunistischen Internationale, die die Forderung: »Proletarier aller Länder, vereinigt euch!«, mit Konsequenz zu erfüllen sucht. Und anstatt Karl Liebknechts Mahnung, wonach der Hauptfeind im eigenen Land steht, als grundlegende Aufgabe zu betrachten, widmet man sich Windmühlen wie Don Quichotte.
Ich widme dem 26. Mai ein

EU-Wahlsonett

Und wieder einmal haben Menschen die Wahl.
Was sollen sie wählen? Was bietet sich an?
Es ist, wo auch immer, das Kapital,
Das durch Ausbeutung sich nur vermehren kann.

Heute steht nun zur Wahl ein Europa
Und dort tummeln sich schlicht Monopole.
Mit Lenin wusst’ einst sogar Uropa
Ihr Profit klebt vom Kopf bis zur Sohle.

An den Uniformen, Stiefeln und Drohnen
Klebt der Profit wie am Internet.
Heut’ ist dies auch geistiges Bajonett.

Und niemanden wird es verschonen.
Wir wählen Betrug und den Krieg.
In Ruinen plaziert sich der Sieg.
E. Rasmus
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Hohle Phrasen

    Die 38 Thesen erinnern an Luther. Denn: Diese Thesen richten sich an Dumme und rückschrittliche Menschen. Das sind Menschen, die bei jeder These Hurra schreien, den Kopf schütteln oder einfach mit den...
    Emil Schaarschmidt