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18.11.2010

Hilfe für das »Mutterland«

Ehemalige Kolonien wollen in Portugal investieren. Sogar Osttimor denkt an Aufkauf von Lissabons Schulden

Von Mario de Queiroz, IPS
Ausgerechnet Osttimor, eines der ärmsten Länder der Welt, will dem von Schulden geplagten Portugal aus der Klemme helfen. Der Präsident des südostasiatischen Inselstaates, José Ramos-Herta, bot der Regierung der ehemaligen Kolonialmacht an, einen Teil ihrer Außenstände zu kaufen. Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Portugal begrüßten den ungewöhnlichen Vorstoß. Mit einem monatlichen Pro-Kopf-Einkommen von umgerechnet etwa 600 US-Dollar belegt Osttimor im global...

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