Bist du das Problem, oder willst du seine Lösung? Susan George erklärt, wie man in einer unübersichtlich neoliberal durchgestylten Welt den Glauben an eine bessere Zukunft nicht verliert.
Augenzeugenberichte für die Ohren: Die von Steffen Radlmaier herausgegebenen Texte von Beobachtern der Nürnberger Prozesse sind nun als Hörbuch erschienen.
Mahmood Mamdani argumentiert gegen Pawlowsche Reflexe: Der islamistische Terror ist eine Mutation – kein Produkt islamischer Geschichte.
Umsonst ist nur die Ansteckung: Mike Davis über gesellschaftlich erzeugte Naturkatastrophen am Beispiel Vogelgrippe.
Nichts außer ein paar Beduinenzelten: Alan Dershowitz stemmt sich gegen antiisraelische Vorurteile.
Ein enzyklopädischer Band aus dem Berliner Dietz Verlag über die Geschichte von DDR, BRD und das erste Jahrzehnt nach dem DDR-Anschluß.
Regierungssozialisten und solche, die es werden wollen: Manfred Behrend über die Geschichte der PDS.
Der große DDR-bürgerliche Wissenschaftler: Ein erster Schritt in Richtung einer Biografie über Wolfgang Steinitz.
Zum zweiten Band von Eberhard Weis’ monumentaler Montgelas-Biographie.
Wherever I lay my hat, that’s my home – Christoph Türcke über einen Begriff, den es im Englischen nicht gibt.
Wie man sich andernorts behaglich fühlt: Die Reiseberichte des Sexualforschers Magnus Hirschfeld.
Über Pforzheimer Fußgängerzonen und einen Puff in Kehl – Wolfgang Büschers Bericht über eine Reise entlang der deutschen Grenzen.
Warum du darfst, Sie aber nicht dürfen – Popen, Rocktrottel und der Niedergang des Popjournalismus: Material zum Nachdenken über eine Krise.
Charles R. Cross legt mit seiner Biografie über Jimi Hendrix eine gelungene Mischung aus Liebeserklärung und Entmythologisierung vor.
Wolfgang und Paul Schreyer haben den ersten 9/11-Thriller geschrieben – und keinen Verlag gefunden.
Ein kurzes Leben nach Ton Steine Scherben: Hollow Skai über Rio Reisers schwierigen Aufstieg zum postumen Volkshelden.
Andreas Niedermann braucht, um einen streckenweise verdammt guten Roman durchzuziehen, nur sich selbst.
Ohne Programm und Silbenzählerei: Neues von Charles Bukowski, dem Dirty Old Man der Literatur.
Reinhard Priessnitz gegen seine Liebhaber verteidigt.
Das Hotel, der Mann, und die Frau: Ein erotischer Regentag mit Unbekannten.
Helen Walsh über Teenagerdepressionen und Sexausflüge.
Möglichst bis zum Ende gedacht: Thomas Bernhard legt sein Personal in »Ja« beschwörerisch fest.
Einsamkeit und FDP? Das kann Ulf Poschardt keiner nehmen – wenigstens ist die Schuldfrage eindeutig geklärt.
Über den Handel mit Körpern: Nils-Johan Ringdals »Neue Weltgeschichte der Prostitution« hat viel zu bieten, hört aber leider mit den siebziger Jahren auf.
Schöner poppen mit Margot Honecker: Die US-Historikerin Dagmar Herzog untersuchte die Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Ein beglückender Glücksfall: Über elf Stunden Gerhard Polt und Gisela Schneeberger auf DVD.
Die junge Welt wird von 1206 Genossinnen und Genossen herausgegeben. (Stand: 27.01.2012)
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