Hellmut G. Haasis setzt dem Arbeiter und Attentäter Georg Elser ein nicht nur literarisches Denkmal. Von Arnold Schölzel
Mit der Frontstadt Westberlin verschwand auch die SEW. Thomas Klein hat ihre Geschichte untersucht. Von Christof Meueler
Giovanni Arrighi über Lohnarbeit und Kapital. Von Christoph Jünke
Ohne Komplizen in Wirtschaft und Politik gäbe es keine organisierte Kriminalität: Raffaele Cantone über das, was die Mafia zu bieten hat. Von Ambros Waibel
Ein Buch zum Kampf gegen die Straflosigkeit der Täter von Militärdiktaturen und Bürgerkriegen. Von Jens Kastner
Destruktivität als Akt der Verdrängung: Judith Butler über »Krieg und Affekt«. Von Thorsten Kraechan
Briefe von Bernward Vesper und Gudrun Ensslin im Suhrkamp Verlag. Von Kristof Schreuf
Wenn einer an der Quelle sitzt, muß das nichts heißen: Kurzgeschichten eines Strafverteidigers. Von Alexander Reich
Die westdeutschen Kulturarbeiter Frank Witzel, Thomas Meinecke und Klaus Walter unterhalten sich äußerst kurzweilig und aufschlußreich über die alte Bundesrepublik. Von Marek Lantz
Der hitzköpfige Wortvirtuose und sein Ausflug nach Berlin: Paul Beattys »Slumberland«. Von Jürgen Schneider
»Lebenszeichen«, ein schmaler Band, versammelt Letztes von Elfriede Gerstl. Von Florian Neuner
Ronald M. Schernikaus »Königin im Dreck« ist im Verbrecher Verlag erschienen. Von Patricia Wedler
Rosa von Praunheim veröffentlicht seine Tagebücher ab 1960. Von Sybille Fuchs
Simon Borowiak über tausend Dinge, die schöner sind als ein Orgasmus. Von Klaus Bittermann
Dem Vergessen entrissen: Lili Grüns bezaubernder Roman über ein bemerkenswertes Frauenschicksal. Von Christiana Puschak
Ein bißchen Bildungsroman. Gerhard Henschel erinnert sich in »Jugendroman« an die siebziger Jahre. Von André Weikard
Tina Uebels Roman »Die Wahrheit über Frankie« rast dahin wie ein ausgeklinkter Fahrstuhl. Von Almut Klotz
Zwischen zwei Welten: Sherman Alexie berichtet aus dem Leben eines »Teilzeit-Indianers«. Von Luis »Lucry« Cruz
Unterwegs nach Big Rock Candy Mountain: Willliam T. Vollmann nimmt den Zug. Von Jürgen Lentes
Gewalt und Tod in der australischen Wildnis: Gail Jones’ Roman »Perdita«. Von Mona Grosche
Über die Grundbedingungen der Liebe: Schnörkellos suhlt sich Sibylle Berg in Misanthropie. Von Matthias Reichelt
Wortkarg in der Wildnis: Gerard Donovan erzählt die Geschichte eines Mannes, der aus Liebe zum Mörder wird. Von Michael Saager
… rostet doch: »Bitterstoffe« von Florian Voß erzählt davon, wie’s nie wieder sein wird. Von Anika Goldhahn
Roberto Bolaños »2666« ist eine meisterhaft erzählte unendliche Geschichte. Von Jürgen Lentes
Der Dichter Jörg Burkhard und was bisher mit ihm geschah. Von Helmut Höge
Jasmin Ramadans Roman-Debüt »Soul Kitchen«
Miron Zownirs »Parasiten der Ohnmacht« haben eine Zukunft – und das ist beängstigend. Von Robert Mießner
Ralf König setzt seine religionskritische Reihe fort: Nach »Prototyp« ist nun »Archetyp« erschienen. Von Thomas Behlert
Etliche Kinderbücher der Saison sind ein echtes Vergnügen. Von Jana Frielinghaus
Wolfgang Müller beschwört die Geister ausgestorbener Vögel mit Bildern. Von Annegret Richter
Die junge Welt wird von 1213 Genossinnen und Genossen herausgegeben. (Stand: 17.02.2012)
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