Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 11.02.2009
Klaus Gietinger hat die Karriere des Offiziers und Industriellen Waldemar Pabst in einem monumentalen Band nachgezeichnet. Dreh- und Angelpunkt ist dessen Komplizenschaft mit der SPD bei der Niederschlagung der Novemberrevolution
Gerhard Hanloser und Karl Reitter streiten wider die Ritter einer schrägen Marxologie
Um die Nachgeborenen zum Nachdenken anzuregen, wurde nun wichtiger Lenin-Zitatenschatz veröffentlicht
Die Erfindung der Popindustrie in der BRD, revolutionär ausfransend: Ein Buch über die Essener Songtage 1968
Unbekannte Gedichte und Briefe aus dem Nachlaß des Schweizer Schriftstellers Friedrich Glauser
Bei José Eduardo Agualusa läuft afrikanische Literatur zur Bestform auf: »Das Lachen des Geckos« ist subtil komisch und scharfsinnig zugleich
Kathrin Passig und Sascha Lobo kämpfen gegen den äußeren Schweinehund
Giwi Margwelaschwili fragt: Was passiert, wenn es im Papier lebendig wird?
Lester Bangs, Amerikas bester Schriftsteller, konnte nur Plattenkritiken
Frieder Butzmann hat die Parodie eines Musiklexikons geschrieben
Thomas Bernhards Schimpftiraden gegen Jurys, Preisverleihungen und Preisträger sind nun erstmalig erschienen
Enno Stahl läßt den American Dream vor unserer Haustür platzen
Joseph von Westphalen enthüllt Geheimnisse aus seinem Leben als Lohnschreiber
Von Menschen, die die Menschenwelt fliehen, schreibt Stefan Beuse in seinem vierten Roman »Alles, was du siehst«
Mary Beachs Popklassiker »Die elektrische Banane« von Walter Hartmann und Gregor Pott endlich vollständig auf Deutsch vorgelegt
Die junge Welt wird von 1206 Genossinnen und Genossen herausgegeben. (Stand: 27.01.2012)
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