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01.12.2005

Nebenwirkungen

Chemieunfall wirft Schlaglicht auf die gravierenden Umweltprobleme im Wirtschaftswunderland China. 300 Millionen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Von Wolfgang Pomrehn
In der nordchinesischen Millionenstadt Harbin, durch die der Fluß Songhua fließt, kehrt langsam wieder so etwas wie Normalität ein. Am 13. November waren in Jilin, einer Stadt etwa 350 Kilometer flußaufwärts gelegen, Teile einer Chemiefabrik explodiert. Fünf Menschen starben, 70 weitere wurden verletzt. Die örtlichen Behörden reagierten prompt, um die Menschen vor den giftigen Gasen zu schützen, die durch die Explosion freigesetzt worden. Einige tausend Anwohner wur...

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