06.02.2018
Atomwirtschaft
Vergiftete Exporte
Brennelemente aus Jülich sollen in die USA geliefert werden. Landesregierung in NRW hätte Ausfuhren stoppen können. Protest in Düsseldorf
Von Dirk Seifert
Trotz großer Proteste und verschärfter gesetzlicher Regelungen werden die Vorbereitungen des geplanten Exports von hochradioaktivem Atommüll aus Jülich in die USA fortgesetzt. Wie erst kürzlich bekanntwurde, hatte das US-Verkehrsministerium bereits im April 2017 eine entsprechende Zulassung für den Castorbehälter vom Typ THTR/AVR erteilt, mit der der geplante Transport erfolgen könnte. Das geht aus einem im November veröffentlichten Bericht der »Gesellschaft für Nuk...
Artikel-Länge: 3672 Zeichen


