21.12.2002
Flick, »der Große«
Ein davongekommener Kriegsverbrecher
Von Dietrich Eichholtz
Kann die Geschichte des Aktienspekulanten und Großkapitalisten Friedrich Flick (1883–1972) noch von irgendeinem Interesse für uns sein? Wahrhaftig, man könnte ihn vergessen, wenn auch seine Söhne und Enkel immer noch von seinem Milliardenvermögen zehren. Von seinem Haupterben, Sohn Friedrich-Karl, einem inzwischen alt gewordenen Playboy, der 1985 den ganzen Konzern an die Deutsche Bank verkaufte, hörte man zuletzt, daß er sich geweigert hatte, sich an dem Fonds zur ...
Artikel-Länge: 5558 Zeichen


