Unsere Ladengalerie

Buchhandlung, Veranstaltungsort, Treffpunkt

Galerie

Sie finden die Ladengalerie von junge Welt in der Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz). Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag 11-18 Uhr, Freitag 10-14 Uhr. Kontakt: Tel. 030-536355-56




Aktuelle Ausstellung: »Menschen, ich hatte euch lieb« Fotografien von Horst Sturm

Ausstellung bis 25.5.2016




»Menschen, ich hatte euch lieb, seid wachsam!«, mit diesen Worten endet der letzte der Zettel, auf denen der tschechische Publizist Julius Fucik seine »Reportage unter dem Strang geschrieben« aus dem Prager Gefängnis der faschistischen Mörder schmuggeln konnte. In den Bildern Horst Sturms, der über vier Jahrzehnte dabei war, mit Kamera und Herz die Menschen für den Aufbau des friedlichen Deutschland zu ermutigen, findet sich diese tiefe Liebe zu den Menschen wieder.


Diese Ausstellung, die auch einige seiner weniger bekannten Bilder aus der Geborgenheit der Archive ins Licht der Öffentlichkeit führt, ist eine helle Hommage an den im Dezember 2015 im 92. Lebensjahr verstorbenen großartigen Fotografen.


Eintritt frei! Spenden erbeten!



Abonnieren Sie den Newsletter der jW-Ladengalerie!

Zum Ein- oder Austragen aus dem Verteiler geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf den entsprechenden Button.

Unsere Veranstaltungen:

  • Mi, 04.05.: Auf den Spuren der slowenischen Partisanen

    Beim Bergdorf Dražgoše lieferten sich vom 9. bis 11. Januar 1942

    Beim Bergdorf Dražgoše lieferten sich vom 9. bis 11. Januar 1942 rund 200 Partisanen ein heftiges Gefecht mit einer zehnfachen deutschen Übermacht. Alljährlich kommen Tausende aus allen Landesteilen Sloweniens, um dieses Fanals des antifaschistischen Widerstands zu gedenken

    Nach dem Überfall Nazideutschlands und des faschistischen Italiens auf Jugo­slawien am 6. April 1941 setzte in Slowenien eine gnadenlose Germanisierungs- und Italianisierungspolitik ein. Deportation, Verhaftung, Ermordung sollten jeden Widerstand brechen. Doch je brutaler das Regime der Besatzer wurde, desto entschlossener wehrte sich die Bevölkerung.
    Noch heute ist das Andenken an den Befreiungskampf in Slowenien lebendig. Kaum ein Dorf ohne antifaschistische Gedenkstätte; Hunderte Gedenkveranstaltungen und Kundgebungen jährlich; guterhaltene Originalschauplätze wie Partisanenkrankenhäuser, Druckereien und vieles mehr. Selbst für ambitionierte Weitwanderer gibt es eine Alternative zum Jakobsweg: Auf dem »Weg der Kuriere und Melder« (Pot kurirjev in vezistov) kann man 1.000 Kilometer – vorbei an zahlreichen antifaschistischen Gedenkstätten – quer durch Slowenien wandern.

    Über diese einzigartige Gedenkkultur berichtet der österreichische KPÖ-Politiker Ernest ­Kaltenegger in einem Bildervortrag.

    Eintritt frei! Spenden erbeten!

    Mittwoch, den 04. Mai 2016, Beginn 19:00 Uhr


    Di, 10.05.: »Reisen in das Land der Kriege«

    0510-Koepruner.png

    Der Schauspieler Andreas Manz-Kozár liest aus dem dokumentarischen Bericht »Reisen in das Land der Kriege« des österreichischen Geschäftsmannes Kurt Köpruner (1951–2011), der aus beruflichen Gründen von 1990 bis 2000 immer wieder im ehemaligen Jugoslawien unterwegs war. Vielfältige wirtschaftliche und private Kontakte ließen ihn den Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien intensiv miterleben und insbesondere die große Diskrepanz zwischen dem, was er selbst an Ort und Stelle erlebte und der Art, wie in Österreich und Deutschland darüber berichtet und – darauf aufbauend – Politik gemacht wurde, veranlasste ihn schließlich, seine Eindrücke niederzuschreiben.

    Dieses Buch erhellt nicht nur eine kleine Episode der Weltgeschichte des ausklingenden Jahrtausends, sondern ist ein Lehrbuch schlechthin für nationale und internationale Politik in den zahllosen Krisen- und Kriegsgebieten dieser Welt und ihre mediale Aufbereitung, in der Krieg als humanitäre Aktion und der Bruch des Völkerrechtes als Friedenssicherung verkauft werden.

    Lesung: Andreas Manz-Kozár

    Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

    Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Dienstag, den 10. Mai 2016, Beginn 19:00 Uhr


    Do, 19.05.: »Yuropa«

    Tanja Petrovic

    Tanja Petrovic

    Buchvorstellung mit der Autorin Tanja Petrović

    Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien gehört bei vielen Bürgerinnen und Bürgern seiner Nachfolgestaaten nicht mehr zu ihrer eigenen biographischen Erfahrung. Dennoch füllen die Abhandlungen darüber eine ganze Bibliothek. Woher rührt das große Interesse an diesem untergegangenen Staat? Dieser Frage geht Tanja Petrović in ihrem Buch »Yuropa« nach.

    Tanja Petrović, geboren 1974 in Svetozarevo (heute Jagodina, Serbien), promovierte 2005 an der Ljubljana School of Humanities und lehrt heute als Privatdozentin am Research Center of the Slovenian Academy of Sciences and Arts in Ljubljana.

    Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

    Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Donnerstag, den 19. Mai 2016, Beginn 19:00 Uhr


    Do, 26.05.: »Zwischen den Stühlen«

    Barbara Thalheim

    Barbara Thalheim

    BARBARA THALHEIM - Künstlerin, Intellektuelle, Gewerkschafterin

    Die Sängerin und Komponistin zu Gast in der Ladengalerie der jungen Welt: Sie singt, erzählt und diskutiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Kooperation der ver.di-Zeitschrift KUNST+KULTUR und Melodie und Rhythmus statt.

    Moderiert wird der Abend von Burkhard Baltzer, Chefredakteur der KUNST+KULTUR

    Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

    Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten

    Donnerstag, den 26. Mai 2016, Beginn 19:00 Uhr


    Di, 31.05.: »Das lange Sterben der Sowjetunion«

    3105-Lauterbach.png

    Buchpremiere mit dem Autor Reinhard Lauterbach

    Dass sich die Krise der Sowjetunion in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre bis zum Zerfall des Staates steigerte, hat niemand vorhergesehen. Dass es dazu kam, ist die Leistung der letzten Führungsriege der KPdSU mit Michail Gorbatschow an der Spitze. Sie hatte gelernt, am Kapitalismus dessen Effizienz zu schätzen. Was da so effizient ablief, interessierte weniger. So schien es nahezuliegen, die Schwächen des eigenen Systems durch die erst schrittweise, dann vollständige Übernahme des anderen zu beheben. Dass das nicht klappen konnte und das nachsowjetische Russland kein kapitalistischer Staat wie alle anderen wurde, braucht niemanden zu wundern.
    Reinhard Lauterbach, Osteuropakorrespondent der jungen Welt, stellt die Kernthesen seines neuen Buches vor.

    Moderation: Arnold Schölzel (jW)

    Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

    Um Anmeldung zur Veranstaltung wird unter mm@jungewelt.de oder Te. 0 30/53 63 55-56 gebeten.

    Dienstag, den 31. Mai 2016, Beginn 19:00 Uhr